Zwölf Regeln von Dale Carnegie, wie man andere Menschen beeinflusst und für seine Ziele gewinnt. Sie handeln alle vom selben Prinzip: zuerst den anderen wichtig machen, dann das eigene Anliegen.
Die zwölf Regeln
Zwölf Regeln nach Dale Carnegie, in der Reihenfolge des Seminarhandbuchs.
Der häufigste Denkfehler
Die Regeln werden oft als Werkzeugkasten für Manipulation gelesen. Genau dann funktionieren sie nicht. Carnegie verlangt an drei Stellen ausdrücklich Ehrlichkeit: das Kompliment muss ehrlich sein, das Interesse echt, der Fehler wirklich eingestanden. Ein Lob, das nur der Vorbereitung einer Kritik dient, wird beim zweiten Mal durchschaut — und dann gilt jedes weitere Lob als Ankündigung.
Was eine Führungskraft damit macht
Sie beginnt Gespräche mit dem Namen des Gegenübers und mit einer Frage statt mit der Aufgabe. Sie sagt „Ich war bisher anderer Meinung, aber ich kann mich irren“, statt „Das stimmt nicht“. Und sie gesteht eigene Fehler vor der Runde ein, bevor jemand anderer sie anspricht.
Aus dem Seminar
Regel vier im Selbstversuch. Nennen Sie morgen jede Person, mit der Sie sprechen, mindestens einmal beim Namen. Und beobachten Sie, was zurückkommt.