
Körpersprache hat drei Ebenen: die Mimik, die Haltung und den Habitus. Man liest sie beim anderen — und man kann sie bei sich selbst bewusst einnehmen.
Die drei Arten der Körpersprache
Elf Signale, die man erkennt
Der häufigste Denkfehler
Verschränkte Arme heißen nicht „ablehnend“. Sie heißen oft: der Raum ist kalt, oder der Sessel hat keine Lehnen. Ein einzelnes Signal lässt sich nicht übersetzen. Aussagekräftig wird Körpersprache erst, wenn mehrere Signale in dieselbe Richtung zeigen — und wenn sie sich ändern, sobald das Gespräch ein anderes Thema bekommt.
Was eine Führungskraft damit macht
Sie achtet weniger auf den Zustand als auf den Wechsel: In welchem Moment schaut jemand auf die Uhr? Bei welchem Satz weicht der Blick aus? Der Zeitpunkt sagt mehr als das Signal.
Zwei Übungen aus dem Seminar
Power Posing. Breite Schultern, erhobene Arme, Siegerpose. Zwei Minuten halten — vor dem Gespräch, nicht darin.
Die eigene Grundhaltung. Gehen Sie der Reihe nach durch: Kopf, Arme, Brust, Rücken, Beine, Schultern, Hände, Mindset. Was davon stellen Sie gerade selbst ein, und was stellt sich von allein?
Das passt dazu
Im Seminar üben
Signale lesen kann man aus einem Buch lernen. Die eigene Haltung zu spüren und im Ernstfall abzurufen, braucht einen Raum mit anderen Menschen darin.
Quellen
Jesse Peterson, Das Körpersprache Buch für Anfänger.
Im Seminarhandbuch, Kapitel Empathie, Seite 19, mit zwei Übungen.
Stand: September 2026 · dekkers.at/wissen/koerpersprache/
