Unser eigenes ideales Selbst

NASHORN

NASHORNRESILIENZHendrik Dekkers Beratung und Training

Resiliente Menschen erholen sich von Schwierigkeiten. Sie springen nach Ereignissen zurück — wie ein elastischer Ball — zu ihrem idealen Selbst und entwickeln dabei eine gestärkte, anpassungsfähigere Haltung.

WORUM ES GEHTDie Lücke zwischen Ist und IdealSie verschwindet nie. Die Frage ist nur, ob sie zieht oderdrückt.
01DIE LÜCKESo wie ich bin, reichtes nicht.Zwischen dem, wer man ist, und wer man sein möchte,liegt Spannung.
02DIE PRÜFFRAGEWer wärst du gern — undwarum ausgerechnet das?Manche Ideale sind übernommen, nicht gewählt. Dasmerkt man erst beim Nachfragen.
03DIE RICHTUNGEin Schritt in dieRichtung genügt fürheute.Die Lücke bleibt. Aber sie zieht jetzt nach vorn,statt von hinten zu drücken.
DAS ERGEBNISALS ZIEL KOMMT MAN NIE AN.ALS RICHTUNG KOMMT MAN VORAN.Derselbe Abstand, zwei völlig verschiedene Gefühle dabei.

Die Einladung

Halten Sie einen Moment inne und blicken Sie in die Zukunft. Stellen Sie sich vor, Sie könnten sich selbst in Ihrer idealen Form erleben. Wie sehen Sie sich? Welche Eigenschaften oder Fähigkeiten haben Sie? Wie interagieren Sie mit anderen? Und was tun Sie, um diesen Idealzustand zu erreichen?

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und schreiben Sie Ihre Gedanken auf. Es geht nicht darum, unrealistische Perfektion zu erreichen, sondern darum, zu erkunden, welche Aspekte Ihres Selbst Sie weiterentwickeln möchten, um Ihrem idealen Ich näherzukommen.

Die Frage, die alles zusammenzieht

Wenn Sie in den Ruhestand treten — was sollte Ihr Chef oder Ihr Firmenpartner in seiner Abschiedsrede über Sie sagen?

Bitte erst aufschreiben, dann weiterlesen. Danke.

ZURÜCKSPRINGENideales SelbstEreignisnoch einmalund wiederJedes Ereignis zieht nach unten. Resilienz ist die Geschwindigkeit, mit der man zurückkommt.
Nicht wer nie fällt, ist resilient — sondern wer schneller wieder oben ist.

Warum die Übung an den Anfang gehört

Resilienz ohne Ziel ist bloßes Aushalten. Der Ball springt nur dann irgendwohin zurück, wenn es einen Punkt gibt, zu dem er zurückspringt. Deshalb steht diese Seite im Handbuch vor den sieben Säulen: erst das Bild vom idealen Selbst, dann die Werkzeuge.

Der häufigste Denkfehler

Das ideale Selbst wird meist als Liste von Leistungen geschrieben — Position, Umsatz, Abschluss. In der Abschiedsrede kommt davon fast nichts vor. Dort steht, wie jemand mit anderen umgegangen ist. Genau deshalb ist die Frage nach der Rede gestellt und nicht die Frage nach dem Lebenslauf.

Was eine Führungskraft damit macht

Sie stellt die Frage im Mitarbeitergespräch. Nicht „Wo wollen Sie in fünf Jahren stehen?“, sondern „Was soll man einmal über Ihre Arbeit hier sagen?“ Die zweite Frage bekommt andere Antworten — und brauchbarere.

Das passt dazu

Im Seminar üben

Die Frage stellt sich leicht. Die Antwort laut auszusprechen, vor Menschen, die man nicht kennt, ist der Teil, der wirkt.

Quellen

Im Seminarhandbuch, Kapitel Resilienz, Seite 24 — die erste Übung des Kapitels.

Stand: September 2026 · dekkers.at/wissen/ideales-selbst/