Drei Dinge, die sich nicht ändern lassen

Übung · Resilienz · 10 Minuten · allein

Drei Dinge, die sich nicht ändern lassen

Akzeptanz ist die erste der sieben Säulen der Resilienz – und die unbeliebteste. Sie klingt nach Aufgeben. Ist sie nicht. Akzeptieren heißt nicht gutheißen, es heißt aufhören zu kämpfen mit dem, was ohnehin schon so ist. Die Energie, die dabei frei wird, brauchen Sie für den Rest.

DREI KREISEWas ich nichtändern kanndas Wetter, die Vergangenheit,andere MenschenWas ichentscheidemeine Haltung, mein nächsterSchritt, mein TonWas michnichts angehtfremde Meinungen,fremde EntscheidungenNur der mittlere Kreis gehört Ihnen.
Energie, die in den äußeren Kreisen landet, fehlt im mittleren.
WORUM ES GEHTAkzeptieren ist keine NiederlageEs ist der Moment, in dem die Kraft frei wird, die vorher imHadern steckte.
01WIDERSTANDDas darf doch nichtwahr sein!Was man nicht ändern kann, kostet trotzdem Kraft —solange man dagegen ankämpft.
02ANNAHMEEs ist, wie es ist. Wasmache ich damit?Akzeptieren heißt nicht gutheißen. Es heißt aufhörenzu verhandeln.
03HANDLUNGDann fange ich hieran.Die Kraft, die vorher im Ärger steckte, steht jetztzur Verfügung.
DAS ERGEBNISERST WENN MAN AUFHÖRT ZU HADERN,SIEHT MAN, WAS NOCH GEHT.Drei Dinge akzeptieren — und die Kraft für das viertebehalten.

Schritt eins

Schreiben Sie drei Dinge auf, die Sie akzeptieren müssen. Nicht die großen Weltprobleme – Ihre. Was Sie stresst und woran Sie trotzdem nichts ändern können.

Schritt zwei

Und jetzt schreiben Sie zu jedem einzelnen: Wofür können Sie dafür dankbar sein?

Der zweite Schritt ist der unangenehme. Er fühlt sich beim ersten Mal falsch an. Statt Angst vor dem Tod: Wertschätzung des Lebens. Das ist kein Wortspiel, das ist die ganze Übung.

Wenn nichts kommt: Lassen Sie es stehen und schauen Sie in einer Woche noch einmal drauf. Bei zwei von drei Zeilen fällt Ihnen dann etwas ein.