Der Termin steht seit drei Wochen im Kalender. Sie haben Ihre Sache im Griff, fachlich könnte Ihnen niemand etwas vormachen. Und trotzdem denken Sie ein paar Tage vorher öfter daran, als Ihnen lieb ist. Was, wenn die Stimme zittert. Was, wenn jemand nachfragt.
Der gute Teil daran: Auftreten ist Handwerk. Die Leute, denen es leicht fällt, haben es geübt — sie sind nur früher damit angefangen.
An diesem Tag stehen Sie mehrmals auf und reden. Zu Beginn kurz, am Ende länger. Sie erfahren, was Ihre Stimme trägt, wohin mit den Händen, wie ein erster Satz klingt, nach dem alle zuhören, und was Sie tun, wenn eine Frage kommt, die Sie nicht erwartet haben. Kleine Gruppe, jeder kommt dran, und alle haben denselben Respekt davor.