Im Beruf gelingt es. Dort hören Sie zu, fragen nach, bleiben ruhig. Und dann sagen Sie zu Hause einen Satz, der freundlich gemeint war, und er landet als Vorwurf. Zwei Minuten später geht es um etwas ganz anderes als das, womit es angefangen hat.
Das liegt an der Nähe. Bei Menschen, die uns wichtig sind, hören wir mit, was vor zehn Jahren war. Umso mehr lohnt sich hier, was Sie im Beruf längst können.
An zwei Tagen geht es um die Gespräche, die Ihnen naheliegen: mit der Partnerin, dem Sohn, dem Vater, der Freundin. Wie ein Wunsch klingt, damit er als Wunsch ankommt. Wie Sie zuhören, ohne sofort zu lösen. Und wie Sie ein Gespräch beenden, bevor es kippt. Vorkenntnisse brauchen Sie keine — und Sie brauchen auch keinen Anlass, außer dass es Ihnen wichtig ist.